ÜBER DEN HONIG
Wieso sehen die Honige unterschiedlich aus? Wie wird der Honig fest? Und welche Unterschiede gibt es bei den Etiketten?

FARBE UND GESCHMACK
Der Honig stammt von Bienenvölkern aus Somborn, Stockum und Auf dem Schnee. Deshalb befinden sich unterschiedliche Nektar Sorten der verschiedenen Standorte darin. Dies kann von Jahr zu Jahr in Abhängigkeit von u.a. Wetter und Trachtangebot variieren. Letztendlich entscheiden die Bienen, welche Trachtquelle sie anfliegen. Nicht nur geschmacklich unterscheiden sich die Honige voneinander. Auch optisch sieht man den Unterschied. Aber lecker sind sie alle!
CREMIG ODER FLÜSSIG?
Mit der Zeit fangen Honige an zu kristallisieren. Bei Frühtrachthonigen beginnt dies häufig bereits nach wenigen Tagen bis Wochen und bei Spätttrachthonigen kann dies Monate dauern. Wenn er bei Beginn der Kristallisierung regelmäßig gerührt wird, verleiht ihm das eine cremige konsistenz. Wird der Honig nicht gerührt, wird er irgendwann so fest, das er nur noch durch erwärmen auf maximal 35°C wieder streichfähig gemacht werden kann. Achtung! wird der Honig zu stark erhitzt, kann er wertvolle Inhaltsstoffe verlieren!


NEUTRALGLAS ODER DIB-GLAS? WO LIEGT DER UNTERSCHIED?
Sicherlich haben Sie bemerkt, dass einige Imker Neutrale Gläser mit eigenem Etikett benutzen und andere die Gläser des Deutschen Imkerbundes bzw. beides. Aber wo liegt der Unterschied?
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Alle Imker die Honig vermarkten sind verpflichtet sich an die Honigverordnung (BGBI. I S. 92) vom 16. Januar 2004 zu halten. Darin ist u.a. genau geregelt, was als Honig bezeichnet werden darf, was er beinhalten darf und wie ein Honigglas zu Etikettieren ist.
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Der deutsche Imkerbund verspricht dem Kunden noch höhere Qualität in dem er strengere Kriterien für die Vermarktung des Honigs aufstellt und die Einhaltung überwacht. So darf z.B. der Wassergehalt des Honigs in DIB-Gläsern nicht mehr als 18% betragen. Laut Honigverordnung jedoch maximal 20%.
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Ein Honig der in einem Neutralen Glas vermarktet wird, muss nicht zwangsläufig außerhalb der Kriterien liegen. Es fehlt dann lediglich das versprechen des deutschen Imkerbundes.
