ÜBER DIE BIENEN
Welche Bienenrasse habe ich? Worin leben sie? Und wie viele Bienenvölker sind es eigentlich? Das alles erfahren Sie hier!
WAS SIND DAS FÜR BIENEN?
Bei meinen Bienen handelt es sich um die sogenannte Apis Mellifera Carnica oder auch einfach nur 'Carnica' oder auch 'Kärntner' Biene genannt. Diese ist bei den Imkern in Deutschland weit verbreitet, da sie an das Klima hierzulande angepasst ist, sehr sanftmütig ist und eine rasche Frühjahrsentwicklung hat. Ein arbeiten ohne Schleier ist für mich kein Problem und als Dank, arbeite ich sehr vorsichtig und Bienenschonend. Außerdem werden nur Arbeiten durchgeführt, welche wirklich notwendig sind. Es gibt noch viele weitere Rassen der westlichen Honigbiene, wie z.B. die 'Buckfast' oder die 'Ligustica' Biene. Alle haben unterschiedliche Eigenschaften und verhaltensmuster.

WO LEBEN DIE BIENEN?
Honigbienen werden in sogenannten Beuten gehalten. Dabei handelt es sich um die Behausung (Bienenstock) der Bienen, welche es in verschiedenen System und Materialien gibt. Alle haben ihre Vor- und Nachteile. Jeder Imker muss sich vorher überlegen, für welches er sich entscheidet. So habe ich mich für eine 'Magazinbeute' aus Holz entschieden. Damit ist es mir möglich die Beute mittels Stecksystem an die aktuellen Gegebenheiten und die Bedürfnisse der Bienen anzupassen. Auch war es mir wichtig, einen natürlichen Rohstoff wie Holz zu verwenden. Einige Imker verwenden Beuten aus Kunststoff. Auch diese Beuten sind legitim und haben ihre Vorteile.

WIE VIELE BIENEN UND STANDORTE SIND ES ÜBERHAUPT?
Zur Zeit besitze ich drei Standorte. Somborn, Stockum und Auf dem Schnee. Und insgesamt sind es jetzt 15 Bienenvölker. Weitere Standorte und Völker sind vorerst nicht geplant. Die Bienen fliegen in einem Radius von ca. 3 km. Jedoch fliegen sie nur soweit, wie sie es müssen, um nicht zu viel Energie und Zeit zu verschwenden.
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WAS MACHEN DIE BIENEN IM WINTER?
Im Gegensatz zu Wespen und den meisten Wildbienen, überwintern Honigbienen als Staat. Sobald die Temperaturen bei ca. 6 - 10°C liegen, bilden die Bienen eine Wintertraube. Je kälter es wird, desto enger rücken die Bienen zusammen. In der Traube zittern sie mit der Flügelmuskulatur und erzeugen somit Wärme. Sie können auf diese Weise das Innere der Traube auf bis zu 35°C erwärmen. Dies ist notwendig, um die Brut warm genug zu halten. In der Mitte der Traube befindet sich die Königin. Auch sie wird dadurch vor der Kälte geschützt. Bienen in der Wintertraube sind sehr empfindlich gegenüber Erschütterungen. Solche können zum auflösen der Traube führen. Deshalb führe ich keine Arbeiten am Stock durch und lasse sie ganz in Ruhe.

